Besonderheiten einer Waldorfschule
Alle SchülerInnen durchlaufen ohne
"Sitzenbleiben" 12 Schuljahre. Abiturien-
ten absolvieren ein 13. Schuljahr.
Der Unterricht findet in Epochen statt, in denen täglich über 3 bis 4 Wochen Fä-
cher wie Deutsch, Geschichte, Geogra-
phie, Mathematik und Naturwissenschaf-
ten behandelt werden.
Sie werden vom Klassenlehrer erteilt, der über die ersten 8 Schuljahre eine konti-
nuierliche Verbindung zu SchülerInnen und Eltern aufbaut. |
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Gebiete, die laufender Übung bedürfen, wie die Fächer Englisch, Französisch und Mathematik oder der künstlerische Unterricht, werden in den Fachstunden (der Mittelstufe mit halben Klassenstärken) erteilt.
Der Unterrichtsverlauf ist über den Tag rhythmisch gegliedert. Für alle Schüler-In-
nen beginnt der Epochenunterricht um 8.00 Uhr und endet um 9.35 Uhr. Daran schließen sich je nach Alter der SchülerInnen 3 bis 4 Fachstunden an. Bis 14.45 Uhr folgt ab der 7. Klasse in Kursen und Projekten eine handwerklich-künstlerische
Grund-bildung. Korbflechten, Tischlern, Kupfertreiben, Schlossern, Schmieden, Schneidern, Töpfern und Elektro-Werken schaffen unter anderem Erfahrungsbe-
reiche für die Planung, Durchführung und Auswertung von Arbeitsprozessen.
In Praktika erleben die Jugendlichen die berufsbezogene Anwendung schulischer Vorbereitung. Forst-, Landwirtschafts-, Schmiede-, Vermessungs- und Sozialprak-
tikum öffnen den Blick für die soziale Verantwortung in der Gesellschaft und wirken in die Schule zurück. Klassenfahrten, Theateraufführungen sowie Orchester- und Chorarbeit stärken die Gemeinschaften und entwickeln die Handlungsfähigkeit in
der Gruppe.
Zusätzlich zum Musikunterricht bestehen die Streicherprojekte (3./4. Klasse), die
Bläserprojekte (5./6. Klasse), das Vororchester (5./6. Klasse), der Schulchor, der
Kammerchor und das Oberstufenorchester. In allen Ensembles wird mit Freude,
aber auch mit Konzentration und Ernsthaftigkeit die Auseinandersetzung mit der
Musik gesucht.
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